Isolierung / Dämmung
Wände • Decken • Bodenaufbau • Dachboden • Wärmedämmverbundsysteme WDVS
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Dachstuhl, Dachboden, Decken
Heutzutage liegt der vorgeschriebene U-Wert bei 0,25W/m²K. Das entspricht einem Dämmstoff aus Stein- oder Glaswolle, in 16cm Dicke. Es gibt drei Möglichkeiten zu ordentlichen Dämmwerten im Dachbodenbereich zu gelangen. Die Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung und die Untersparrendämmung. Welche der Dämmtechniken verwendet wird, richtet sich ganz individuell nach Projekt, Budget und nach der Frage, ob ein bewohnbarer Ausbau geplant ist, oder die Dämmung der unteren Wohnräume im Vordergrund steht. Denn in diesem Fall ist zu überlegen, ob nicht eine vierte Alternative angewandt werden sollte, nämlich "nur" die Dachgeschossdecke zu dämmen.
- Die Aufsparrendämmung bietet sich bei einer Komplettsanierung und geplanter, neuer Eindeckung des Daches an. In jedem Fall müssen hierzu die Dachziegel abgedeckt werden, damit die Aufsparrendämmung aus Polystyrol, oder Polyuretan angebracht werden kann.
- Die Zwischensparrendämmung ist wohl die meist angewendetste aber auch eine gute und kostengünstige Lösung der Wärmedämmung. Hierbei werden die Zwischensparren mit Dämmwolle ausgefüllt und somit die Kältebrücke zur Unterspannbahn geschlossen.
- Die Untersparrendämmung wird dann verwendet, wenn die Dachschrägen schon verkleidet sind, oder die Flächen beispielsweise mit Rigips bzw. als Trockenbausystem verkleidet werden. Dabei wird dann der gesamte Hohlraum zwischen der Trockenbaukonstruktion (den Platten) und der vorhandenen Verkleidung mit Dämmwolle ausgefüllt.
- Die Dachgeschossdecke dämmen ohne Berücksichtigung der Dachschrägen, wird meistens dann gemacht, wenn kein anschließender Ausbau des Dachbodens geplant ist. Hierbei ist es dann vollkommen ausreichend, mit wesentlich geringerem Aufwand und Kosten allein die Deckenfläche zu isolieren.
Außenwände, Zwischenwände
Im Wandbereich gibt es drei wesentliche Möglichkeiten der Wärmedämmung. Dazu gibt es einerseits verschiedene Kategorieen aus Wärmedämmputz, Klebetechniken zum Aufkleben von Dämmplatten, oder als robuste Alternative eine Vorsatzschale aus einem Trockenbausystem. (Rigips-Vorstellwand)
- Der Wärmedämmputz kann in unterschiedlichen Dämmwerten und Auftragsdicken gewählt werden. Der Wandbereich wird verputzt, anschließend mit einer Gewebematte armiert und letztlich mit Fein- oder Strukturputz versehen.
- Die Dämmplatten können in verschieden Stärken gewählt und nach evtl. Vorbehandlung der Wandflächen aufgeklebt werden. Auch hier werden die gesamten Flächen im Anschluss mit Gewebe armiert und verputzt.
- Eine Vorsatzschale aus Ständerwerk und Rigipsplatten ist auch eine schnelle und robuste Lösung zur Wärmedämmung. Dabei wird der Hohlraum zwischen der Vorsatzschale und der vorhandenen Wand mit Mineralwolle ausgefüllt.
Bodenaufbau, Fußboden, Bodenbelag
Bei der Fußbodendämmung kommt es auf den Umfang und die Art des Bodens an. Je nach dem, ob es sich um einen kompletten Bodenaufbau im Erdreich, oder eine Dämmtechnik unterhalb des Belages handelt. So kann hier mit unterschiedlichen Versiegelungen, Sperrschichten und Isolierungsmöglichkeiten gearbeitet werden. Der Aufbau richtet sich auch nach dem gewählten Bodenbelag.
- Beim Bodenaufbau aus dem Erdreich gibt es im umfangreichsten Fall, eine aufwendige aber sehr effektive Variante. Der Aufbau umfasst das Ausschachten und eine 5cm Sauberkeitsschicht aus Estrich-Beton, die auf das verdichtete Erdreich aufgebracht wird. Dann fertigt man beispielsweise den weiteren Aufbau wie folgt:
- 10cm druckfeste Perimeterdämmung
- Anschließend zwei Schichten Schweißbahn mit Bord an den Wandflächen
- Eine Bodenplatte aus 15cm Estrich-Beton
- 2-5cm druckfeste Dämmplatten
- Als Unterbau für das Gewebe des Fliesenlegers oder dem Estrichboden (mit oder ohne Fußbodenheizung)
- Beim Bodenaufbau auf Deckenbalken, kann man beispielsweise so vorgehen:
- Zwischenräume mit loser Schüttung (Perlite, Granulat) ausfüllen
- OSB-Platten
- 2cm druckfeste Dämplatten (Steinwolle)
- Trockenestrich (Platten)
- 3-5mm Trittschalldämmung (oder jetzt Fliesen legen)
- Parkett oder Laminat
Wärmedämmverbundsystem (WDVS)
Im Bereich Wärmedämmung, gibt es auch sehr gute Möglichkeiten, an der Fassade zu wirken. Je nach verhandenem Untergrund, wird das beste System für Sie gewählt. Ob eine organische- oder mineralische Komponente verwendet werden soll, welche Dämmwerte Sie erziehlen möchten... all dies kann ich für Sie ausarbeiten und Sie dazu fachmännisch "Beraten". Wie Sie im Bereich meiner Referenzen, unter Sanierung & WDVS sehen können, habe ich auch auf diesem Gebiet einschlägige Erfahrungen, um auch Ihr Projekt warm einzupacken.
- Durch das breit gefecherte Angebot aus diesem Bereich wie, Wärmedämmverbundsysteme, Unterkonstruktion, vorgehängte hinterlüftete Systeme, Beschichtungs- und Dekorative Systeme, Wärmedämmputz uvm. kann ich an dieser Stelle nicht auf sämtliche Variationen eingehen. Dazu nehmen Sie doch einfach mit mir Verbindung auf und wir besprechen Ihr individuelles Objekt.
Diese Ausführungen erstmal zu dem, was ich für Sie erledigen könnte. Für weitere Fragen oder einer Beratung ggf. auch mit Besichtigung, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Hier ist ein komfortabler Weg, um mit mir Kontakt aufzunehmen.
